386. Auktion
18.–27. September 2025 in Wiesbaden
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- Great Britain – Queen Victoria: The Line Engraved Imperforate Adhesives – The Richard Frajola Collection (102) Apply Great Britain – Queen Victoria: The Line Engraved Imperforate Adhesives – The Richard Frajola Collection filter
- Russland Nr. 1 – Auszüge aus der Sammlung "Elin" (83) Apply Russland Nr. 1 – Auszüge aus der Sammlung "Elin" filter
- Deutsches Reich – Brustschilde 1872–75 – Die Sammlung "Baghira" (Teil II) (273) Apply Deutsches Reich – Brustschilde 1872–75 – Die Sammlung "Baghira" (Teil II) filter
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- Zeitgeschichte 1918/48 – Die Sammlung Dr. Heinz Jaeger (94) Apply Zeitgeschichte 1918/48 – Die Sammlung Dr. Heinz Jaeger filter
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Seiten
Handstempel 80 Pfg., farbfrisch und gut gezähnt, sauber ungebraucht, tadellos, u.a. sign. Thier und Grobe sowie Fotoattest Jäschke-L. BPP (2015)
Provenienz: 32. Stock-Auktion (1927)
Tientsin-Handstempel: 25 Pfg. rötlichorange/gelbschwarz auf hellgelb mit Handstempelaufdruck aus Tientsin, angefertigt mit abweichender Aufdruckfarbe für das Reichspostamt, sauber auf grauem Vorlagekarton mit zusätzlichem Grotesk-Handstempel “Feldpost” , dieser nochmals unter der Marke abgeschlagen. Zwei Zähne winzig gummifleckig und im Prinzip tadellos, eine große Seltenheit, und in dieser Form Unikat. Die Herkunft des L1 ist nicht sicher klärbar. Fotoattest Jakubek (1992) sowie Holcombe (1991)
Abgebildet bei Jäschke-Lantelme, Die Handstempelaufdrucke von Tientsin, S. 101
1900, Germania Reichspost 40 Pfennig und senkrechtes Paar 2 Mark dunkelrotkarmin je mit Stempel "PEKING DP ** 21.1.01" auf Briefstück, obere Marke der 2 Mark mit kleinem Einriss, sonst tadellos, trotz der Einschränkung eine nicht häufige Mischfrankatur, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2022)
1900, Germania 40 Pfennig mit Einkreisstempel "PEKING DP 13.3.01" als portogerechte Einzelfrankatur auf R-Brief nach Tilsit mit Ankunftsstempel. Der Umschlag ist links minimal durch das Öffnen verkürzt und hat einen diagonalen Bug durch den R-Zettel sowie die Marke rechts mit kleiner Zahnkerbe. Sehr seltene Bedarfsverwendung in guter Gesamterhaltung
1900, Germania Reichspost 50 und 10 Pfg. jeweils mit Stempel “PEKING DP 26.1.01” au Postanweisungsbriefstück, in einwandfreier Erhaltung
1900, 2 M. in Type I und Germania Reichspost 40 Pfg. je mit Stempel “PEKING DP 2.2.01” auf Postanweisungsbriefstück, in einwandfreier Erhaltung
1901, Germania 20 Pfg. mit Stempel “SHANGHAI” auf Brief via Vancouver nach New York, durch ein Bahnunglück beschädigt, mit entsprechendem Hinweiszettel “The enclosure was damaged in the werck of the ”20th Century Limited" train on the Lake Shore and Michigan Southern R.R., that occured at Mentor, Ohio, Wednesday, June 21, 1905 William R. Willcox Postmaster", übliche Crashbedingte Spuren, ein sehr interessanter und seltener Brief
Notiz: Am 21. Juni 1905 ereignete sich in Mentor, Ohio, ein schwerer Eisenbahnunfall. Der mit 67 Passagieren besetzte Zug Nr. 26, der "20th Century Limited" der Lake Shore and Michigan Southern Railway, fuhr gegen 21:20 Uhr (EDT) mit etwa 110 km/h in ein Güterbahnhof-Nebengleis ein. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit und der Kürze des Gleises konnte der Unfall nicht verhindert werden.
Die Lokomotive kippte auf die linke Seite, wodurch der Heizer Aaron Gorham herausgeschleudert wurde und der Lokführer tödlich zerquetscht wurde. Die Lok pflügte durch ein Güterdepot und ihr Kessel explodierte. Ein Schlafwagen direkt hinter der Lok schob sich in den Tender und fing bei der Explosion Feuer. Der zweite Wagen, ein Kombinationswagen, wurde ebenfalls zerstört, während der dritte Wagen entgleiste.
Rettungskräfte trafen schnell ein, aber die starke Hitze des Brandes, der vier bis fünf Stunden wütete und erst um Mitternacht am 22. Juni gelöscht werden konnte, erschwerte die Bergungsarbeiten. Ärzte aus Cleveland und Painesville leisteten Hilfe. Insgesamt kamen 21 Passagiere bei dem Unglück oder im Brand ums Leben, die meisten waren bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Fünf Personen wurden schwer und "mehr als ein Dutzend" leichter verletzt.
1905, 1½$ auf 3 M. ohne Wasserzeichen, 26:17 Zähnungslöcher, Oberrandstück, postfrisch, tadellos, winzig angetrennt oben, unsigniert mit Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)
“DSP SCHANGHAI-TIENTSIN 7.8.07(d)” (Dampfer Peiho) sehr klar auf senkrechtem Paar 4 C. auf 10 Pfg. ohne Wasserzeichen in einwandfreier Erhaltung
"DSP SHANGHAI-TIENTSIN a 9.10.11", klar auf Kaiseryacht 10 Cents mit Wasserzeichen auf Brief via "DAIREN I.J.P.O. 11.10.11" nach Rotterdam mit Ankunftsstempel in guter Gesamterhaltung
"Heimreise angetreten", Ra., sauber auf DR Ganzsachenkarte 5 Pfg. von „REMSE 16.8.02" mit Vermerk "Per Marinepostbureau Berlin" an einen Soldaten im III. Ostasiat. Inf. Regiment in Yang-tsin, China "oder auf der Rückreise begriffen", und zurück nach Deutschland gesandt mit Ankunftsstempel vom 2. Dezember.
“KAISERLICH DEUTSCHE FELDPOST CHINA 1900”, in Type II klar auf Steilaufdruck 5 Pfg. auf Ansichtskarte mit Text und Datierung “Tongku 13.Aug.00” sowie Ra1 “FELDPOSTBRIEF” nach Schnappach mit Ankunftsstempel vom 27.9.1900. Die Karte mit leichten Randspuren, ansonsten in guter Erhaltung, auf Bedarfspost eine seltene Entwertung
1905, 3 Pes. 75 Cts. auf 3 M. ohne Wasserzeichen, 26:17 Zähnungslöcher, rechtes Seiterandstück, postfrisch, tadellos, unsigniert mit Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)
¼ Gr. lebhaftbräunlichlila, farbfrisch mit EKr. “CONSTANTINOPEL (N.P.A.) 17.1.” (ohne Jahreszahl) auf Briefstück, die Marke mit drei verkürzten Zähnen oben und Eckzahnbug, ansonsten in guter Erhaltung. Ein schönes Exemplar mit dieser seltenen Entwertung, Fotoatteste Grobe (1960) und R. Steuer BPP (2020)
¼ Gr. lebhaftbräunlichlila, farbfrisch und gut gezähnt mit EKr. “CONSTANTINOPEL (N.P.A.) 22…70” auf Briefstück, ein vermeintliches Loch mittig ist auf den Ausfall eines Papierfremdkörpers zurückzuführen und stellt keinen Mangel da, in einwandfreier Erhaltung, selten, sign. W. Brandes und Bühler und Fotoatteste Jäschke-L. BPP (2013/2021)
Provenienz: 353. Heinrich Köhler-Auktion (2013)
⅓ grün und ½ Gr. orange je mit EKr. “CONSTANTINOPEL N.P.A. 13.6.71” als tarifgerechte Frankatur auf Faltdrucksache nach Wismar mit Ausgabestempel. Die ½ Groschen-Marke mit Zahnfehler und Druckstellen durch die Randklebung und die Faltdrucksache rechts mit Randfehler, ansonsten in guter Erhaltung. Trotz der Einschränkungen eine außerordentlich seltene Verwendung zur Reichspostzeit
Provenienz: Dr. Peter Müller (155. Dr. Derichs-Auktion, 2019)
½ Gr. orange, farbfrisch mit klarem EKr. “(CONSTA)NTINOPEL D.R.P.A. 29.8.71”, oben mit winzigen Spalt, ansonsten in einwandfreier Erhaltung, ein schönes Exemplar mit dieser seltenen Entwertung, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2013)
½ Gr. orange, farbfrisch mit klarem EKr. “CONSTANTINOPEL N.P.A. 12.5.71” auf Briefstück, in tadelloser Erhaltung, Fotoattest Dr. F. Steuer BPP (1993)
NDP ½ Gr. orange und senkrechter Dreierstreifen 2 Gr. hellgraublau je mit klarem EKr. “CONSTANTINOPEL D.R.P.A. 25.3.71” als tarifgerechte Frankatur mit schwarzem L1 “P.D.” und Weiterfranko-Vermerk “2½” (Groschen) nach Paris mit Ankunftsstempel und zurück mit vorderseitigem Hinweisstempel “Retour.” Die rechte Marke mit winzigem Eckzahnfehler und wie der Umschlag mit leichten Altersspuren/Patina, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Der erste Reichspoststempel war nur wenige Wochen im Einsatz und ist der seltenste Stempel auf den Vorläufer-Ausgaben und in Verbindung mit dem 6½ Groschen-Porto nach Frankreich einmalig. Einer der bedeutendsten Briefe aller Vorläufer-Ausgaben und Reichspost-Unikat, doppelt signiert Dr. Lantelme
Provenienz: 40. Walter Kruschel-Auktion (1996) Dr. Peter Müller (155. Dr. Derichs-Auktion, 2019)
1 Gr. karmin und 2 Gr. ultramarin je mit klarem EKr. “CONSTANTINOPEL N.P.A. 6.1.(71)” (ohne Jahreszahl) auf Briefstück, die farbfrischen Marken sind üblich gezähnt, die linke Marke mit Druckstelle, sonst in einwandfreier Erhaltung, ein dekoratives Briefstück mit sehr seltener Entwertung, doppelt sign. Bothe BPP
1 Gr. karmin und 2 Gr. ultramarin je mit EKr. “CONSTANTINOPEL N.P.A. 2.5.71” auf komplettem Faltbrief nach Dresden mit Ausgabestempel. Der Faltbrief mit Randspuren durch die Beförderung, die farbfrischen Marken sind gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung
NDP 2 Gr. hellgraublau mit klarem EKr. “CONSTANTINOPEL D.R.P.A. 1.9.71” auf Briefstück in tadelloser Erhaltung, sicherlich einer der schönsten Briefstücke mit dieser außerordentlich seltenen Entwertung, doppelt sign. Bothe BPP und Fotoattest R. Steuer BPP (2017)
⅓ Gr, gelblichgrün mit Stempel “KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 25.3.74” (mit Kreis) auf Briefstück, die farbfrische Mrke ist gut geprägt und gut gezähnt, in einwandfreier Erhaltung, signiert Richter und Grobe
5 Gr. ockerbraun, 1 Gr. lebhaftrot und ½ Gr. orange je mit EKr. “KAISERL. DEUTSCH.P.A. CONSTANTINOPEL 2.12.71” auf Briefstück mit teils übergehendem blauen Transitstempel und rotem Ra1 “PD”. Die farbfrischen Marken sind gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung, eine seltene und dekorative Dreifarben-Frankatur im 6½ Groschen-Tarif für einen Brief nach Frankreich, wir haben nur ein weiteres Briefstück und einen Brief mit dieser Kombination registriert
Innendienstmarke 10 Gr. grau im waagerechten Paar je mit handschriftlicher Entwertung “Constantinopel 13/12 70” und waagerechtes Paar 2 Gr. ultramarin je mit EKr. “CONSTANTINOPEL 13.12.70” auf Briefstück. Die farbfrischen Marken sind üblich gezähnt, das obere Paar mit wenigen fehlenden Zähnen und ansonsten in überdurchschnittlich guter Erhaltung. Das Markenpaar der 10 Groschen ist sicherlich eines der schönsten bekannten Exemplare und in dieser Kombination ist das altbekannte Briefstück eine große Vorläufer-Seltenheit, Fotoattest R. Steuer BPP (2005)
1870, 30 Gr. graublau mit handschriftlicher Entwertung “Constanti-/opel 20-1-72” in Mischfrankatur mit kleiner Schild 2 Gr. grauultramarin mit Stempel “KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 20.1.72” auf Briefstück. Die farbfrische Innendienstmarke hat herstellungsbedingt leichte Zähnungseinschränkungen und befindet sich in fehlerfreier Erhaltung, die 2 Gr.-Marke hat Zahnfehler bzw. Eckzahn-Schürfung durch Randklebung, ansonsten in guter Erhaltung. Von der 30 Gr.-Marke sind bisher nur ganz wenige, fehlerfreie Exemplare bekannt, ProFi hat kein weiteres Briefstück mit einer Mischfrankatur registriert, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)
30 Gr. graublau in Mischfrankatur mit Deutsches Reich 10 Gr. hellgraubraun je mit handschriftlicher Entwertung “Constantinopel 23-2-72” auf Briefstück. Die 10 Groschen-Marke hat links im Randbereich eine kleinere Fehlstelle, ansonsten sind die farbfrischen Marken üblich gezähnt mit kleinen Zahnfehlern. Eine dekorative und außerordentlich seltene Mischfrankatur mit der 30 Groschen-Marke, ProFi hat kein weiteres Briefstück in dieser Art registriert, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2010)
1872, ⅓ Gr. gelblichgrün und ½ Gr. rötlichorange je mit klarem EKr. “KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 14.5.72” als tarifgerechte Frankatu auf Drucksachenfaltbrief nach Wismar mit Ausgabestempel. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt, gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung, die Faltbrief-Drucksache wie üblich rechts mit kleiner Fehlstelle. Eine dekorative Frankatur und seltene Verwendung; in dieser Kombination haben wir nur eine weitere Drucksache aus gleicher Korrespondenz registriert. Eine große Vorläufer-Seltenheit.
1872, ⅓ Gr. dunkelsmaragdgrün mit EKr. “KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 10.1.73”, die farbfrische Marke ist gut geprägt, gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Ein schönes Exemplar dieser seltenen Farbe, ProFi hat nur zwei weitere Marken registriert, Fotoattest R. Steuer BPP (2002)
Provenienz: 88. Auktion Württembergisches Auktionshaus (2004)
½ Gr. orange, 1 Gr. karmin und 2 Gr. ultramarin je mir EKr. “KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 9.7.72” auf Faltbriefhülle mit Leitvermerk “Via Varna + Wien” nach Basel mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind sehr gut geprägt und gut gezähnt, die ½ Gr.-Marker ist rechts oben eckrund, ansonsten sind die Marken in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative Dreifarben-Frankatur mit Destination Schweiz
2 Gr. grauultramarin im waagerechten Paar je mit EKr. “KAISERL.DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 21.3.72” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Faltbriefhülle mit Leitvermerk “Via Varna - Wien” nach Winterthur mit Ankunftsstempel. Das farbfrische Paar ist gut geprägt, gut gezähnt und wie die Briefhülle in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und seltene Mehrfachfrankatur aus der ersten Portoperiode mit Destination Schweiz
Provenienz: CIHANGIR (Richard Schäfer) 121. Corinphila-Auktion (2000)
10 Gr. dunkelbraungrau mit handschriftlicher Entwertung “Constantinopel 25.6.72”, gut gezähnt, in einwandfreier Erhaltung, signiert Bothe BPP mit Fotoattest (1980)
30 Gr. grauultramarin mit handschriftlicher Entwertung “Cstpl. 4 Aug. 74” in Mischfrankatur mit zwei Einzelwerten kleiner Schild 5 Gr. ockerbraun und großer Schild ½ Gr. orange je mit EKr. “KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 4.8.74” (mit Kreis) auf unten verkürztem Vordruckbrief “CHEMNINS DE FER DE LA TURQUIE D'EUROPE”. Der Umschlagteil hat eine senkrechte Faltung und stärkere Beförderungsspuren im Rand, die farbfrischen Marken sind üblich gezähnt und die Brustschildmarken erkennbar geprägt, die Innendienst-Marke ist unten links eckrund und zwei weitere Marken haben Eckbüge. Trotz der Einschränkungen eine außergewöhnliche Verwendung der 30 Groschen-Marke, ProFi hat keine weitere Verwendung auf Brief registriert
Provenienz: 252. Heinrich Köhler-Auktion, 1986)
1 Gr. karmin mit Plattenfehler “tropfenförmiger Punkt hinter GROSCHEN” im senkrechten Paar mit Normalmarke, sauber mit EKr. “KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 31.3.73” (mit Kreis), die farbfrischen Marken sind gut geprägt und üblich gezähnt mit wenigen verkürzten Zähnen, in guter Gesamterhaltung. Dieser Plattenfehler ist als Verwendung aus Konstantinopel sehr selten, Fotoattest R. Steuer BPP (2000)
1 Gr. karmin mit Plattenfehler “Akzent über C von Reichs” im waagerechten Paar mit Normalmarke und Einzelwert 2½ rotbraun je mit EKr. “KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 19.5.73” auf Faltbriefhülle mit blauem Absenderstempel “A.SINDAND BROUSSE (ANATOLIE)” und Leitvermerk “via Varna” nach Lyon mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt, gut gezähnt und wie die Briefhülle in einwandfreier Erhaltung, sign. Pfenninger und Mansfeld und Fotoattest R. Steuer BPP (2002)
Provenienz: 88. Auktion Württembergisches Auktionshaus (2004)
1875, 3 Pfge. blaugrün, zwei Einzelmarken mit klarem EKr. “KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 25.5.75” auf Briefstück, die farbfrischen Marken sind gut gezähnt, die linke Marke hat zwei leichte Gelbpunkte und das Briefstück ist zwischen den Marken gefaltet, in guter Erhaltung, selten
