386th Auction
18–27 September 2025 in Wiesbaden
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Pages
1 Groschen karmin im kleinen Format L15 und Doppelprägung (1. Prägung ca. 2 mm nach rechts unten versetzt), sauber mit DKr. “BLANKENHAIN 18.2.1874” auf Faltbriefhülle nach Buttstädt mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung. Ein sehr schöner Brief mit dieser nicht häufigen Doppelprägung, Fotoatteste Hennies BPP (1985) und Sommer BPP (1992)
Provenienz: 20. Peter Feuser-Auktion (1987)
1 Groschen karmin mit Plattenfehler "Beule am Kreis unter REICHS- und heller Strich im Rahmen unten" sowie mit Prägeaufall am Kronenband links (Feld 150), sauber mit EKr. "PREUSS.STARGARDT. 6.9.73" auf komplettem Faltbrief nach Berlin mit Ausgabestempel in einwandfreier Erhaltung, ein auf Brief seltener Plattenfehler, Fotoattest Sommer BPP (1995)
1 Groschen karmin mit Plattenfehler "gebrochenes N in GROSCHEN" (Feld 143), sauber mit Federkreuz-Entwertung auf komplettem Faltbrief mit handschriftlichem Aufgabevermerk "Burgstädt 8.5.(73)" nach Leipzig in guter Gesamterhaltung, Fotobefund Krug BPP (2011)
2 Gr. grauultramarin, Viererblock, farbfrisch und sehr gut geprägt, gut gezähnt und zentriert, postfrisch, tadellos, rechte untere Marke sign. Bühler sowie Fotoattest Krug BPP (2007)
2 Groschen blau im ganz kleinem Format L14 im waagerechten Paar je mit klarem EKr. "APENRADE 25.8.73" in einwandfreier Erhaltung
2 Groschen dunkelgrauultramarin, zwei farbfrische Einzelmarken je mit EKr. "HANN.MÜNDEN 1.9.73" auf Wertbrief-Kuvert über 50 Thaler mit Gewichtsangabe "23,5" (Gramm) nach Frankfurt mit rückseitigem Ankunftsstempel "FRANKFURT A/MAIN N7 2.9.73" und Röteltaxe "2" (Kreuzer) für das Bestellgeld im Ortszustellbereich, die Beförderung des Wertbriefes selbst ins Haus des Empfängers kostete 2 Kreuzer Bestellgeld. Eine dekorative Mehrfachfrankatur in einwandfreier Erhaltung, in Verbindung mit der Groschen-Frankatur und dem Bestellgeld in Kreuzerwährung ein außergewöhnlich seltener Wertbrief. Der rückseitig als Ankunftsstempel abgeschlagene, aptierte F-Stempel mit der Nummer 7 "FRANKFURT A/MAIN N7 2.9.73" wurde zum Zeitpunkt der Prüfung erstmals registriert, ausführliches Fotoattest Brugger BPP (2012)
2 Groschen grauultramarin im senkrechten Viererstreifen mit EKr. "HANNOVER 30.5.74" auf eingeschriebenem Briefkuvert der 2. Gewichtsstufe mit rotem Handstempel "P.D." und französischem Transitstempel via Paris nach Lyon mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken des Viererstreifens sind gut geprägt, üblich gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Eine attraktive, tarifgerechte und seltene Mehrfachfrankatur mit 6 Groschen Beförderungs- und 2 Groschen Rekommandationsgebühr, Fotoattest Krug BPP (2009)
Provenienz: 28. Joachim Erhardt-Auktion (1993)
Fritz Kirchner (336. Heinrich Köhler-Auktion, 2009)
2 Groschen graublau im waagerechten Paar je mit EKr. “SELZ 28.12.73” auf Paketbegleitbrief-Viertelbogen mit Lacksiegel für ein 2 Pfund-Paket im Grenzrayon mit rückseitigem Leitvermerk “Mühlhausen Bhf”, adressiert nach Cette. Das Porto wurde für den I. Rayon bis zum Taxgrenzpunkt frankiert, laut rückseitigem Vermerk wurde das Paket mit der französischen Ostbahn über Belfort weiterbefördert. Von der Möglichkeit, das deutsche Grenzrayon-Porto zu frankieren, machte der Absender kein Gebrauch Die linke Marke hat Knitter und einen Aktenspieß und der Viertelbogen hat die üblichen Alters- und Gebrauchsspuren. Ein außergewöhnlicher Fahrpost-Brief aus dem Grenzrayon mit tarifbedingter Teilfrankatur bis zum Taxgrenzpunkt, da die französischen Transportgebühren bis zum Bestimmungsort nicht frankiert werden konnten, ausführliches Fotoattest Brugger BPP (2010)
2 Groschen grauultramarin, zwei Einzelmarken je mit klarem EKr. "LEOBSCHÜTZ 23.1.75" auf eingeschriebener Faltbriefhülle der 2. Gewichtsstufe mit erster R-Zetteltype der Reichspost "Eingeschrieben No." nach Cosel mit Ausgabestempel in guter Gesamterhaltung. Seltener R-Brief mit der bisher frühesten Verwendung der R-Zetteltype, Fotoattest Brugger BPP (2008)
2 Groschen blau mit NDP EKr. "BROECKEL 4.10.73" der im vierten Quartal 1871 eingerichteten Postagentur der OPD Hannover auf Faltbriefhülle nach Celle in einwandfreier Erhaltung, signiert Sommer BPP
2 Groschen grauultramarin, farbfrisch mit klarem EKr. “BERLIN P.E.1. 30.1.74” als tarifgerechte Frankatur auf R-Vordruckbrief der Firma “Wilhelm Otto, Bank-Gesellschaft” im Ortsverkehr mit Ausgabestempel. Der Umschlag mit senkrechter Faltung und wie die Marke mit leichten Tönungen, ansonsten in guter Gesamterhaltung
Provenienz: 59. Auktion Württembergisches Auktionshaus (1996)
2 Groschen blau und 2 ½ Groschen braun je mit klarem EKr. "BERLIN P.A.45. N2 7.10.73" auf komplettem R-Faltbrief nach London mit vorderseitigem Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung, dekorative 4 ½ Groschen-Frankatur, Fotobefund Sommer BPP (2003)
2 Gr. grauultramarin, farbfrisch und gut geprägt sowie gezähnt, mit markantem Plattenfehler “gebrochenes C in REICHS-”, sauber ungebraucht, tadellos, Befund Krug BPP (2013)
2 ½ Groschen braunorange, zwei dekorativ verklebte Einzelmarken mit klarem Rahmenstempel “WEGELEBEN 15.8.” auf Briefstück in einwandfreier Erhaltung
2 ½ Groschen rötlichbraun mit Bahnpost Streckenstempel "HAMBURG 26.11 II VAMDRUP" auf Faltbriefhülle nach Christiansand, Norwegen in einwandfreier Erhaltung, dekorative Einzelfrankatur aus bekannter Korrespondenz mit Fotobefund Krug BPP (2017)
2 ½ Groschen rötlichbraun in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 5 Pfennige violett mit klarem Rahmenstempel "COSEL REG.BEZ.OPPELN 13.4.75" auf Postvorschuss-Faltbriefhülle zur Einziehung von 40 Pfennig mit blauem Tax-Vermerk "pro 40" und Auslagen-Stempel nach Leobschütz mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung. Eine späte Aufbrauchsverwendung der 2 1⁄2 Groschen-Marke als 25 Pfennige-Marke im 1. Halbjahr 1875 und äußerst attraktive, sehr seltene und tarifgerechte Währungsmischfrankatur, Fotoattest Brugger BPP (2004)
Referenz: Manfred Wiegand "Die Mischfrankaturen zwischen Freimarken der Ausgaben BRUSTSCHILD und PFENNIGE 1875", Seite 94 (Göttingen 2022)
2½ Gr. rotbraun, farbfrisch, gut geprägt und üblich gezähnt, sauber mit DKr. “M. GLADBACH 15 2 73” gestempelt, tadellos, Befund Krug BPP (2008)
5 Gr. ockerbraun, Viererblock, farbfrisch und gut geprägt sowie gezähnt, postfrisch, tadellos, sign. Bühler
5 Groschen ockerbraun mit DKr. “DRESDEN 22.XI.1873” auf R-Briefkuvert mit Recepisse nach St. Petersburg mit rückseitigem Ankunftsstempel und russischem Lacksiegel mit handschriftlichen Vermerken. Das Briefporto mit 3 Groschen und die R-Gebühr mit 2 Groschen wurden verklebt, die 2 Groschen-Gebühr für die Recepisse wurde wie üblich auf dem Recepisse-Formular verklebt. Der Umschlag ist links minimal verkürzt und hat leichte Beförderungs- und Altersspuren, ansonsten in guter Gesamterhaltung. Bisher sind nur zwei eingeschriebene Briefe mit Recepisse nach Russland registriert
5 Groschen ockerbraun, farbfrisch mit kleinem Rest vom Unterrand mit klarem Rahmenstempel “NIEDERSACHSWERFEN 5.11.73” der erst im August 1869 eröffneten Postagentur als tarifgerechte Frankatur mit Rötelvermerk “5” auf Paketbegleit-Vordruckbrief der Firma “Peter Broich & Co.” im Wechselverkehr mit Österreich-Ungarn via Dresden nach Prag. Die Marke mit kleiner Tönung, der Umschlag mit leichten Beförderungs- und Altersspuren, ansonsten in guter Gesamterhaltung. Eine nicht häufige Fahrpost-Sendung im Wechselverkehr nach Prag mit einem auf Brustschildbelegen seltenen Stempel
5 Gr. ockerbraun in Mischfrankatur mit 10 Pfge. rosa, beide farbfrisch und gut gezähnt, mit EKr. “MÜLHAUSEN i.ELS. 23/7 75” als tarifgerechte Frankatur auf Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach Paris. Schöne und einwandfreie Erhaltung.
5 Gr. ockerbraun, farbfrisch in schöner heller Nuance, gut geprägt und gezähnt, mit Plattenfehler “heller kreisförmiger Fleck im Bogen der rechten Wertziffer 5”, postfrisch, unsigniert, tadellos, Befund Krug BPP (2012)
1 Kr. gelblichgrün, in schöner heller Nuance, Viererblock, farbfrisch und gut geprägt sowie gezähnt, postfrisch, unsigniert, tadellos, Fotoattest Krug BPP (2007)
1 Kreuzer gelblichgrün und 3 Kreuzer karmin je mit klarem EKr. "DARMSTADT 19.9.74" auf Nachnahme-Faltbriefhülle "Frei laut Aversum Nr. 5" im Langformat über 3 Gulden 48 Kreuzer mit Auslagen-Stempel und L1 "incl. procura" nach Büdingen mit Ankunftsstempel. Die 4 Kreuzer Procuragebühr waren nicht durch den Aversionalvertrag abgegolten und mussten frankiert werden. Die Briefhülle mit Beförderungsspuren im Rand, die beiden farbfrischen Marken sind in guter Gesamterhaltung, eine dekorative und sehr seltene Teilfrankatur aus dem Kreuzergebiet
1 Kr. gelblichgrün, farbfrisch, sehr gut geprägt und gut gezähnt, mit klarem Ra3 „CARLSRUHE IN BADEN BAHNHOF 4.2.73“ auf Brief im Ortverkehr in der OPD Carlsruhe sowie 1 Kr. gelblichgrün, farbfrisch, sehr gut geprägt und gut gezähnt, mit klarem EKr. „KANDERN 1.3.74“ auf Faltbrief im Ortsverkehr in der OPD Constanz, jeweils nach dem bis 31.12.1874 gültigen Tarif richtig frankiert, beide Belege in einwandfreier Erhaltung
1 Kreuzer grün mit Bahnpost-L3 "CONSTANZ 5.4.74 I OFFENBURG auf Drucksachen-Faltbriefhülle mit handschriftlichem Aufgabevermerk "Triberg" nach Heidelberg in einwandfreier Erhaltung, dazu 3 Kreuzer karmin mit nicht ganz kompletten Bahnpost-L3 "OFFENBURG...12.74 II CONSTANZ" auf Briefstück, sehr seltenes Bahnpost-Streckenstempel-Paar der erst ab 10. November 1873 durchgängig befahrbaren Schwarzwaldbahn und auf Brustschilden damit nur gut ein Jahr möglich, Drucksachen-Briefhülle signiert Sommer BPP
1 Kr. dunkelgrünlicholiv, farbfrisch, gut geprägt und gezähnt, postfrisch, tadellos. Unsigniert, Fotoatteste Sommer BPP (1992) und Krug BPP (2021)
1 Kr. grünlicholiv, farbfrisch, sehr gut geprägt sowie gut zentriert und gezähnt, sauber ungebraucht, tadellos, sign. Bühler sowie Fotoattest Krug BPP (2014)
1 Kr. grausmaragdgrün zwei Einzelmarken, farbfrisch, gut geprägt und gut gezähnt, je mit EKr. „FRANKFURT A.M. N2. 28.3.74“ auf Briefstück in einwandfreier Erhaltung, Fotoattest Sommer BPP (1994)
1 Kreuzer dunkelgrünoliv, farbfrisch mit klarem EKr. “OFFENBACH A/M. N1 26.10.74” auf amtlichem Postkarten-Formular mit rückseitigem Zudruck als Drucksachen-Aviskarte benutzt nach Breslau. Die Karte mit leichten Altersflecken unten, die Marke ist in tadelloser Erhaltung, eine in dieser Kombination seltene Verwendung mit der besseren Farbe, Fotoattest Krug BPP (2021)
1 Kr. grünlicholiv, Viererblock mit linkem Seitenrand, farbfrisch und gut gezähnt, geprägt sowie zentriert, die rechte untere Marke mit markantem Plattenfehler “Plattenbruch vom Innenkreis durch zweites E von DETUCSHE zum Rahmen laufend”, drei Marken ungebraucht, die Marke mit Plattenfehler postfrisch, tadellos, eine seltene und attraktive Einheit, unsigniert mit Fotoattest Hennies BPP (1982)
1872, 1 Kr. grün, kleines Format L 15 als portogerechte Zusatzfrankatur auf Ganzsachenkarte 2 Kr. mit Ra3 "CARLSRUHE IN BADEN BAHNHOF 10.1.74" nach Zürich mit Ankunftsstempel, gute Erhaltung
2 Kr. orange mit klarem EKr. “SCHOTTEN 26.2.” auf Briefstück, die farbfrische Marke ist sehr gut geprägt und gut gezähnt, in tadelloser Erhaltung. Unten zwischen der Zähnung leicht getönt, sehr schönes Exemplar dieser seltenen Marke, Fotoatteste Hennies BPP (1985) und Sommer BPP (1998)
1872, 2 Kr. orange, mit kleinem Teil der oberen Nachbarmarke, gut geprägt und farbfrisch, unten drei Zähne unmerklich verkürzt, mit sauber aufgesetztem Ra2 “SAALFELD / IN SACHS. MEINING. HILDB. …7 …N”, auf Paketkartenabschnitt, sonst tadellos, eine seltene Marke, Fotoattest Krug BPP (2011)
2 Kreuzer orange, farbfrisch mit klarem EKr. “NIDDA 8.8.(74)” auf amtlichen Postkarten-Formular (Frech Nr. 32I) nach Giessen. Die Karte unten links mit kleinem Eckfehler und leichten Altersspuren, die sehr gut geprägte Marke mit üblicher Zähnung ist in einwandfreier Erhaltung. Eine sehr schöne Einzelfrankatur dieser seltenen Marke, Fotoatteste Hennies BPP (1983) und Krug BPP (2011)
3 Kr. karmin, Unterrand-9er-Block mit Plattenkennzeichen "zwei aufrecht stehende Kreuze", postfrisch, winzig unregelmäßig gezähnt, im Unterrand gering angetrennt und rechts winzig bügig, tadellos, eine sehr seltene und attraktive Einheit mit seltenem Plattenkennzeichen, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2022)
