386. Auktion
18.–27. September 2025 in Wiesbaden
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Seiten
1941, Eisbärblock ungezähnt, postfrisch mit ca. 21mm hoher lagerbedingter Verfärbung im unteren Rand, sonst tadellos, selten, Fotoattest El Majdoub BPP (2025)
1941, Flugpostvignetten F (+10 F) schwarzopalgrün/rot und F+10 F dunkelbräunlichrot/dunkelkobalt je mit Feldpost-Normstempel “b 9.7.42” und rotem Briefstempel “03865A” (= 1. Btl. des 638. französischen Infanterie Regiments) auf Feldpostbrief mit grünem Briefstempel “LEGION DES VOLONTAIRES F… 1. Bataillon - Le Commandant” nach Paris. Der Umschlag unterhalb der Frankatur mit waagerechter Faltung, ansonsten in guter Gesamterhaltung. Feldpostbriefe von Soldaten der frz. Legion mit dieser Ausgabe sind selten, Fotoattest Herbst (2018)
1942, Legionäre an der Ostfront, kpl. Bogensatz mit 5 Bogen je mit 25 Marken und 10 Zierfeldern, postfrisch, in einwandfreier Erhaltung
1942, Luftfeldpost-Zulassungsmarke ungezähnt im senkrechten Paar mit Stempel “KIRCHHEIM 30.4.44” auf Feldpostbrief an einen Obergefreiten mit der Feldpostnummer 12438B. Das Markenpaar oben und unten fehlerhaft gerissen bzw. mit Aufklebefalte, sonst in guter Erhaltung
1944, Feldpost-Zulassungsmarke hellgrün, waagerechtes Paar und Hitler 20 Pfg. je mit Rollstempel “LEIPZIG N 21 / REICHSMESSESTADT / 28.11.44” auf kompletter selbstadressierter Päckchenadresse an einen Obervormann mit der Feldpost-Nr. “27210” (= 2. Veterinär-Kompanie 55 der 1. Kosaken-Division) über das Luftgaupostamt in Berlin, senkrecht gefaltet, in guter Gesamterhaltung
1944, Insel Kreta gezähnt im waagerechten Paar mit italienischem Stempel “BORGO S. GIACOMO ** 22.2.45”, der Stempelort gehört zum nicht besetzten Teil von Italien, in der “Repubblica Sociale Italiana” (RSI). Das farbfrische Paar hat winzigen Eckzahnfehler und eine kleine dünne Stelle, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Das bisher einzig bekannte Paar mit italienischem Poststempel ist eine Feldpost-Seltenheit, ausführliches Fotoattest Petry BPP (2013)
1944, Insel Rhodos durchstochen mit fettem Aufdruck im waagerechten Paar mit italienischem Maschinenstempel “MILANO…IV.45”. Die rechte Marke hat einen diagonalem Bug, ansonsten ist die Einheit in guter Erhaltung. In Italien kommen die Feldpostmarken aus dem nicht besetztem Teil, der Repubblica Sociale Italiana" (RSI) bedarfsgebraucht vor, ist in Verbindung mit dem waagerechten Paar und dem Maschinenstempel von Mailand sehr ungewöhnlich und selten, Fotoattest Petry BPP (2013')
1944, Insel Rhodos Päckchenmarke durchstochen mit Normstempel “h 14.2.1945” auf Feldpostbrief mit Briefstempel mit alter Feldpostnummer und Absendervermerk mit neuer Feldpostnummer “68062C” nach Wien. Der Umschlag hat Faltpsuren und ist links leicht verkürzt, die Marke ist bis auf kleinem Eckbug in guter Erhaltung, signiert Mogler BPP
1944. Agramer Aufdruck gezähnt mit dunkelblauem Aufdruck, sauber mit Normstempel “b 11.3.45” auf Feldpostbrief mit Briefstempel mit alter Feldpostnummer “59420C” in Rot und Absenderangabe mit Feldpostnummer "68061C (= 2. Kp. Panzerabteilung Rhodos) nach Itzehoe. Die Marke mit leichter Tönung in der Zähnung, ansonsten farbfrisch und in sehr guter Erhaltung, der Umschlag mit leichten Beförderungsspuren. Ein interessanter Brief mit besserer Frankatur, Fotoattest Petry BPP (2007)
1944, Agramer Aufdruck gezähnt mit schwarzblauem Aufdruck, sauber ungebraucht, in einwandfreier Erhaltung, u.a. sign. Carl Lange mit Rechnung (1952) doppelt signiert Pickenpack mit Fotoattest (1952)
1944, Agramer Aufdruck gezähnt mit schwarzblauem Aufdruck, mit Feldpost-Normstempel “d 8.2.45” (Chania) auf Briefstück, die farbfrische Marke hat einen verkürzten Zahn oben, ist ansonsten in einwandfreier Erhaltung, das Briefstück links mit Schonfalzfleck. Ein schönes Exemplar dieser gestempelt nicht häufigen Marke aus dem Bedarf, sign. Rungas und Fotoattest Petry BPP (2012)
1944, Agram gezähnt, schwarzblau mit Normstempel "FELDPOST 26.3.45" auf Brief mit Absendervermerk "Feldpost N 68097", geflogen mit letztem Inselpostflug am 1. April 1945, winzige, kaum merkliche Knitter, sonst tadellos, ein seltener Brief, Fotoattest Mogler BPP (1992)
1944, Agram durchstochen mit blauem Aufdruck, Platte I/1 mit stummen Stempel “a 30.1.45” von Triest, die farbfrische Marke mit leichten, transportbedingten Knitterspuren, sonst in guter Erhaltung, eine nicht häufige Entwertung, Fotobefund Petry BPP (2013)
1944, Agram durchstochen mit blauem Aufdruck, Platte I/1, mit Normstempel “h 20.3.45” auf Feldpostbrief mit Absendervermerk mit Feldpostnummer “68093C” (= Stab. 1-6 und 11-12. Battr. Mar. Art. Abt. 624) an einen Obergefreiten mit der Feldpostnummer “58249” (Kampfstaff. Auffrischungsstab München". Der Umschlag mit Tesa-Spuren und Marke oben rechts mit Eckbug. Trotz der Einschränkungen ein nicht häuifiger Inselpost-Brief “Front-Front”,
1944, Agramer Aufdruck durchstochen mit blauem Aufdruck (Platte I), sauber mit Normstmpel “h 17.3.45” auf Feldpostbrief mit rückseitigem Absender mit Feldpostnummer “68097A” nach Heilbronn. Die Marke links mit leicht fehlerhaftem Durchstich, sonst in guter Erhaltung, signiert Rungas BPP und Petry BPP
1944, Agram durchstochen, schwarzblauer Aufdruck mit Normstempel "FELDPOST 29.1.45" auf Brief mit Absendervermerk "08039/C" nach Freital, die Marke mit kleinem Aufklebeknitter, sonst tadellos, sign. Dub, Rungas BPP und Pickenpack mit Fotoattest (1980)
1945, Insel Leros gezähnt mit schwarzblauviolettem Aufdruck in Type II, mit Normstempel “h 26.3.45” (Zweigpostamt Porto Lago) auf Feldpostbrief mit Absenderangabe mit Feldpostnummer “68095B” (= Küstenschutzflottille Dodekanes auf Leros) an einen Obergefreiten mit Feldpostnummer “65122F” (= Ersatz- und Ausbildungs-Bataillons 284(O)), eingesetzt im Raum Südjütland. Der Umschlag ist zweiseitig geöffnet und links leicht verkürzt, die Marke mit winzigem Eckzahnbug und leichte Knitterspur, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Eine äußerst seltene Verwendung an eine Feldpostadresse, ProFi hat keinen weiteren Feldpostbrief mit dieser Frankatur mit der Kombination “Front-Front” registriert, ausführliches Fotoattest Petry BPP (2013)
1944, Leros durchstochen, mit Aufdruck in Type IV, mit Feldpost-Normstempel “h -24.2.45” auf Brief mit Absendervermerk mit der Feldpostnummer “68091 A” (IX. Festungs-Infanterie-Bataillon 999) nach Bamberg, die Marke mit Aufklebebug und durch Beförderung winzigst knittrig, sonst in sehr guter Bedarfserhaltung, Umschlag mit Beförderungsspuren, selten, Fotoattest Petry BPP (2003)
Krim Zulassungsmarke, Type II, ohne Gummi, wie verausgabt mit typischer, herstellungsbedingter Zähnung, tadellos, sign. Pickenpack BPP (winzig durchschlagend)
1945, Kurland-Schnellbriefvorderseite, mit rechter Hälfte der Zulassungsmarke, sauber mit Dienstpoststempel entwertet, nebengesetzt Feldpostnormstmepel “FELDPOST a -8.4.445” nach Wien, tadellos, u.a. sign. Pickenpack
1945, Ruhrkessel-Marke mit kopfstehendem Aufdruck, postfrisch, tadellos, eine seltene Marke mit einer Auflage von nur 200 Stück, sign. Dub sowie Fotoattest Petry BPP (2011)
Chamberlain-Spotkarte, bedarfsgebraucht mit Feldpostnormstempel nach Kamenz, leichte Beförderungsspuren, selten
Ausländer in der Wehrmacht: 1942 Luftfeldpostmarke gezähnt mit Normstempel “b 13.06.42” auf Feldpostbrief mit rückseitigem Absendervermerk mit Feldpost-Nummer 34262 E (= 8. kp. Schützen-Regiment 128) aus dem Raum Charkowe und OKW-Zensur “e” an einen namensgleichen Empfänger in Mannenbach, Schweiz mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit senkrechter Faltung, sonst in guter Gesamterhaltung, Fotoattest Müller BPP (2001)
Ausländer in der Wehrmacht: 1943, Luftfeldpostmarke gezähnt im senkrechten Paar mit Normstempel “d 28.12.43” auf Feldpostbrief mit Briefstempel und Absender-Vemerk mit Feldpostnummer “08784 (= 6. Kp. Panzer-Regiment 39) aus dem Raum Cherson OKW-Zensur ”d" an einen namensgleichen Empfänger in Ebnat-Kappel, Schweiz, gute Erhaltung, Fotoattest Müller BPP (2001)
1945, Ostpreussen-Feldpostkarte auf hellgrünem Karton mit der Parole “TAPFER und TREU” (in Groß- und Kleinbuchstaben), gebraucht mit Feldpost-Normstempel “e 13.3.45” (Zweigfeldtpost-Amt 512) und Absendervermerk mit Feldpost-Nummer 66711A" (=Stab Feldersatz-Bataillon 195) sowie viel Text nach Stralsund. Die Karte mit leichten Beförderungspuren und leicht fleckig unten im Rand, in guter Gesamterhaltung. Bisher sind nur wenige Exemplare der hellgrüne Vordruckkarten mit Groß- und Kleinbuchstaben bei der Parole bekannt, ausführliches Fotoattest Petry BPP (2023)
1942, Hitler 60 Pfg. mit Handrollstempel “BERLIN NW7 30.11.42” auf Adressteil ohne Absender als Luftpost-Heeresdienstsache mit Zensurstempel an den Wehrmachtsbefehshaber Süd-Griechenland in Athen. Der Adressteil einer schwereren Sendung hat Falt- und Beförderungsspuren
ALDERNEY: 1944, Front-Heimat, Feldpostkarte eines Soldaten bei Feldpostnummer (Stab, Mar. Art. Abt. 605, Zoll Kommissariat Alderney) mit Feldpostnormstempel “FELDPOST m 17.11.44” nach Leipzig, eine seltene, von der eingekesselten Insel ausgeflogene Karte mit viel Text, gering getönt, sonst gute Erhaltung
GUERNSEY: 1944, “bei der Feld Post eingeliefert”, violetter Ra2 sowie roter Zensurstempel auf französischer Ganzsachenkarten Petain 1,20Fr., als Formblatt benutzt, datiert “Guernsey 14 Janvier 1944”, mit viel Text in französischer Sprache nach Amines im besetzten Teil Frankreich, unauffällige Beförderungsspuren, eine sehr seltene und in dieser Form vermutlich einmalige Variante
JERSEY: 1944, Heimat-Front, Briefkuvert mit vollem Inhalt ab “TETSCHEN-BODENBACH 2 08.0.44-20” an die Feldpostnummer “37948B” (Stab IV, 1.-16- Bttr. Küst. Art. Rgt. 1265), sehr seltener, in die Festung Guernsey/Jersey eingeflogener Brief, mit vollem Inhalt, leichte Beförderungsspuren, insgesamt sehr gute Erhaltung
JERSEY: 1945, Heimat-Front, Briefkuvert mit vollem Inhalt ab “TETSCHEN-BODENBACH 2 4.1.45-10” an die Feldpostnummer “34809A” (Stab II, 4.-6. Bttr. Art. Regt. 319, im Einsatz in Jersey), sehr seltener, in die eingekesselten Kanalinseln eingeflogener Beleg mit vollem Inhalt, nur eine Handvoll solcher Stücke bekannt, etwas stärkere Beförderungsspuren, insgesamt gute Erhaltung
1941, Brief eines Zwangsarbeiters aus dem Lager Norderney auf der Kanalinsel ALDERNEY mit Absenderangabe “Bloch Henri mle 79 baraque 4 Lager Norderney Postfach 35…par Cherbourg”, frankiert mit Frankreich Petain 1,50 Fr. nach Paris, mit OKW-Zensur, die Frankatur bei Ankunft mit L1 “PARIS CENTRALISATEUR” entwertet, leichte Beförderungsspuren, sonst gute Erhaltung, selten
1941, Brief eines Zwangsarbeiters aus dem Lager Norderney auf der Kanalinsel ALDERNEY mit Absenderangabe “Jean Bernheim, Postschließfach No 35 Lager Norderney…”, frankiert mit Frankreich Petain 1,50 Fr. nach Paris, mit OKW-Zensur, die Frankatur mit Bleistift entwertet, leichte Beförderungsspuren, sonst gute Erhaltung, selten
1941, Brief mit Absenderangabe “M. Van Huffel Olbricht Postschliesfach 190DO St. Malo”, frankiert mit Frankreich Petain 1,50 Fr. nach Paris, mit OKW-Zensur, die Frankatur bei Ankunft mit L1 “PARIS CENTRALISATEUR” entwertet, leichte Beförderungsspuren, sonst gute Erhaltung, selten
1943, Briefkuvert mit vollem Inhalt, rückseitig sowie auf Briefkopf mit gedruckter Absenderangabe “J. PROWALD BAU-ASSESOR”, sowie handschriftlich “Fp. 41639L”, (=OT-Oberbauleitung Guernsey), vorderseitig Feldpostdienststempel sowie Feldpostnormstempel “FELDPOST d 21.3.43” nach Pirmasens, etwas schräg geöffnet, sonst tadellos, sehr selten
1943, Briefkuvert mit rückseitig gedruckter Absenderangabe “J. PROWALD BAU-ASSESOR”, sowie handschriftlich “Fp. 41639L”, (=OT-Oberbauleitung Guernsey), vorderseitig Feldpostdienststempel sowie Feldpostnormstempel “FELDPOST d 20.4.43” nach Pirmasens, kleiner Teil der Klappe fehlend, sonst tadellos, sehr selten
1943, “FELDKOMMANDANTUR 515 NEBENSTELLE GUERNSEY.”, blauer L2 nebst handschriftlicher Datierung, Paraphe und Hinweis “Ansichtskarten und Schilderungen vom Lande nicht erlaubt…” rückseitig auf unfrankiertem Briefkuvert, nicht über die Feldpost gelaufen, von Guernsey nach Lille, Frankreich. Sehr selten, in dieser Form haben wir keinen weiteren Brief registriert, leichte Altersspuren, oben kleine Klammerspuren, sonst in guter Erhaltung
