386. Auktion
18.–27. September 2025 in Wiesbaden
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Seiten
3 Kreuzer karminrosa mit blauem Billet-Rahmenstempel "DENZLINGN 13.Spt." auf Briefstück in einwandfreier Erhaltung, nicht häufige blaue Entwertung, Fotobefund Brugger BPP (2008)
3 Kreuzer karmin, farbfrisch mit blauem badischem Billet-Rahmenstempel “MÜHLHAUSEN 16.Apr.” auf Briefstück in einwandfreier Erhaltung
3 Kreuzer rötlichkarmin mit fehlendem 2. und 8. Zähnungsloch oben und unten (FZLou2+8) und im kleinen Format L15, sauber mit Rahmenstempel "FRANKFURT A.M. HANAUER-BAHNH. 31.12.74" auf Briefkuvert nach Berlin mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung. Sehr seltene Verwendung vom LETZTTAG aus dem Kreuzer-Gebiet, Fotoatteste Hennies BPP (1977) und Krug BPP (2008)
Provenienz: 347. Heinrich Köhler-Auktion, 2012
3 Kreuzer karmin, sehr gut geprägt und gut gezähnt, mit Baden-EKr. „KROTZINGEN 29.Dez.“ auf doppelt verwendetem Brief des Bürgermeisteramtes in den eigenen Landzustellbereich nach Hartheim, frankiert sind 3 Kreuzer statt 2 Kreuzer; zweite Verwendung als unfreier Brief mit 15 Kr. Nachnahme betreffs am 31.12.1874 dem Ortsdiener Pfrengle gezahlte Ausschellgebühr, am 2.1.1875 beim nächsten Bestellgang in Hartheim dem Landpostboten zur Zurück-Beförderung an das Bürgermeisteramt in Krotzingen übergeben, der Nachnahmebetrag aufgrund der Währungsumstellung nun in 43 Pf. umgerechnet. Vorderseitig mit Blaustifttaxe „pro 43/20“ (= 43 Pf. Nachnahme + 10 Pf. Briefgebühr für einen unfrankierten Brief aus dem eigenen Landzustellbereich + 10 Pf. Procuragebühr). Die Briefhülle mit Alters- und Wasserspuren, aber eine äußerst seltene Versendungsform aus dem eigenen Landzustellbereich und in Verbindung mit der Währungsumrechnung einmalig
3 Kreuzer karminrosa, farbfrisch mit sehr klarem Bahnpost-Stationsstempel “FRANKFURT A/M.(1874)" als Aufgabestempel auf amtlichem Postkarten-Formular nach Schaffhausen in einwandfreier Erhaltung. Eine sehr schöne und in dieser Kombination seltene, tarifgerechte Einzelfrankatur mit Destination Schweiz, Fotoattest Brugger BPP (1988)
3 Kreuzer karmin, zwei Einzelwerte je mit klarem EKr. "DONAUESCHINGEN 12.APR.(73)" auf dekorativem, unterfrankiertem Firmen-Vordruckbrief der Firma "Leo Kunz & Comp. - Bürsten & Pinsel-Fabrik in Donaueschingen" nach Unterstras bei Zürich mit Ankunftsstempel. Vorderseitig mit blauer Taxe "30" (Rappen), das Porto für unzureichend frankierte Briefe betrug 50 Rappen, die vorhandene Frankatur wurde mit 20 Rappen angerechnet. Der Umschlag ist rückseitig nicht ganz komplett und dreiseitig geöffnet, sonst in guter Gesamterhaltung, ein interessanter Brief mit Nachgebühr-Taxe in die Schweiz
3 Kr. karmin mit klarem EKr. “BADEN IN BADEN 15.7.74” auf alter Correspondenz-Vordruckkarte “Badischer Postbezirk” nach Deideshofen. Die farbfrische Marke leicht eckrund und die Karte rückseitig mit zum Teil radiertem Text, ansonsten in guter Gesamterhaltung, späte Verwendung einer Vordruckkarte aus dem badischen Postbezirk, Fotobefund Sommer BPP (1995)
3 Kr. karmin, Viererblock, farbfrisch, gut geprägt und gezähnt, die untere rechte Marke mit markantem Plattenfehler “beschädigter Kreis links über der rechten Wertziffer”, das obere Paar ungebraucht, das untere mit dem Plattenfehler postfrisch, tadellos, sign. sowie Fotoattest Sommer BPP (1988)
3 Kr. karmin, Viererblock aus der linken unteren Bogenecke, die unteren Marke mit Plattenfehler "helle Striche im Rahmen", farbfrisch und gut gezähnt sowie geprägt, sauber ungebraucht, unsigniert, tadellos
3 Kr. karmin, farbfrisch und gut geprägt sowie üblich gezähnt, mit deutlicher, um ca. 2,mm nach unten rechts versetzter Doppelprägung, sauber ungebraucht, gering getönt, sonst tadellos, Fotoattest Krug BPP (2013)
3 Kreuzer karminrosa mit Doppelprägung (1. Prägung ca. 1 mm nach links oben versetzt), mit klarem EKr. “KROTZINGEN 3.FEB.(74)” auf doppelt verwendeter Briefhülle (innen 3 Kreuzer karmin mit EKr. “ETTLINGEN 12.2..74”) nach Ettlingen mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung. Eine auf dieser Marke seltene Doppelprägung auf wunderschönen Brief, Fotoatteste Hennies BPP (1983) und Sommer BPP (1992)
3 Kr. karmin, farbfrisch und gut geprägt sowie zentriert, mit markantem Plattenfehler “beschädigter Kreis links über der rechten Wertziffer” sowie deutlichem Schraubenkopfabdruck, postfrisch, unsigniert, tadellos, Fotoattest Krug BPP (2006)
3 Kr. karmin, farbfrisch und gut geprägt sowie zentriert, mit markantem Plattenfehler “beschädigter Kreis links über der rechten Wertziffer” sowie deutlichem Schraubenkopfabdruck, sauber mit Ra3 “FRANKFURT POSTEXPED. 13 6 73” entwertet, tadellos, Fotoattest Krug BPP (2012)
3 Kreuzer karmin mit Plattenfehler "beschädigter Kreis links über der rechten Wertziffer", sauber mit EKr. "COBURG 6.5.73" auf Faltbriefhülle nach Donndorf bei Bayreuth mit Ankunftsstempel. Die Briefhülle mit senkrechter Faltung und Patina, die farbfrische Marke ist in einwandfreier Erhaltung, Fotoattest Sommer BPP (1993)
7 Kr. blau, Viererblock aus der linken unteren Bogenecke, farbfrisch und gut geprägt und gezähnt, postfrisch, die unteren Marken mit unauffälligem Bug, sonst tadellos, eine sehr attraktive Einheit, unsigniert, Fotoattest Sommer BPP (1995)
7 Kr. ultramarin im Format L15, farbfrisch, sehr gut geprägt und gut gezähnt, mit EKr. “GRAEFENTHAL 25.1.74” auf Faltbriefhülle nach Meiningen mit Ankunftsstempel. Die Briefhülle mit senkrechter Faltung, die Marke in einwandfreier Erhaltung, sign. Dietrich
7 Kreuzer blau, zwei Einzelwerte und 1 Kreuzer gelblichgrün als tarifgerechte Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 3 Kreuzer von “BADEN IN BADEN 31.12.73” als Brief der 2. Gewichtsstufe nach Bath mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit kleinen Rand- und Öffnungsfehlern (zum Teil verklebt) und Patina, die Marken sind farbfrisch, sehr gut geprägt, gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Eine außergewöhnliche Buntfrankatur auf einem Ganzsachenumschlag aus dem Kreuzergebiet mit Destination England, Fotoattest Sommer BPP (1998)
Provenienz: Peter Hansen (6. Dr. Derichs Berlin-Auktion, 2011)
9 Kr. mittelrötlichbraun, Viererblock mit rechtem Seitenrand, fabfrisch und sehr gut geprägt sowie gezähnt, die beiden rechten Marken sauber ungebraucht, die linken postfrisch, rechts oben gering angetrennt, tadellos, eine seltene und dekorative Einheit, sign. sowie Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)
9 Kreuzer braun, farbfrisch, hervorragend geprägt und gut gezähnt, sauber mit EKr. “HILDBURGHAUSEN 6.11.72” auf Briefstück in einwandfreier Erhaltung, schönes Exemplar mit recht früher Verwendung, Fotobefund Sommer BPP (1997)
9 Kr. braun, farbfrisch und gut geprägt, leicht Eckrund sonst üblich gezähnt, sauber ungebraucht, geringe Alterstönung, sonst tadellos, eine ungebraucht sehr seltene Marke, sign. Champion sowie Fotoattest Krug BPP (2005)
9 Kr. lebhaftbraun, farbfrisch und gut geprägt, sauber mit Ra3 “(FRAN)KFURT A.M. (POST)EXPED. NO. …73” entwertet, einige gering verkürzte Zähne, sonst tadellos, sign. Bühler sowie Fotoatteste Sommer BPP (1992) und Jäschke-L. BPP (2025)
9 Kreuzer dunkelbraun mit klarem EKr. "FRANKFURT A.M. N2 24.7.73" auf Briefkuvert mit rotem Handstempel "P.D" und französischem Transitstempel nach Millau, Frankreich mit Ankunftsstempel. Die farbfrische Marke ist sehr gut geprägt, gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung, der fehlerhafte Umschlag wurde links oben ergänzt. Nicht häufige tarifgerechte Einzelfrankatur mit dieser seltenen Farbe, doppelt signiert Pfenninger und Fotoattest Brugger BPP (1997)
18 Kr. ockerbraun, Viererblock, farbfrisch und gut gezähnt sowie sehr gut geprägt, postfrisch, tadellos, sign. Bühler sowie Fotoattest Krug BPP (2007)
18 Kr. ockerbraun, farbfrisch und sauber gestempelt “FRANKFURT A.M. 16 9 74 7-8 N.”, repariert, u.a. eine hinterlegte Stelle und Zähnung etwas ausgebessert, sonst einwandfrei, sign. Sommer BPP
1874, 2½ auf 2½ gr. braunorange, Viererblock aus der linken oberen Bogenecke, farbfrisch, gut geprägt und zentriert, postfrisch, die linke obere Marke kleiner Fleck, sonst tadellos, eine attraktive Einheit, unsigniert mit Fotoattest Sommer BPP (1995)
2 ½ auf 2 ½ Groschen braunorange mit klarem Hufeisenstempel "SOLINGEN 28.OCTOBR.74" (Spalink 34-3) auf komplettem Faltbrief bis 15 g mit Handstempel "P.D." und Oval-Stempel "FRANCA" nach Lissabon mit Ankunftsstempel. Die farbfrische Marke ist gut geprägt, gut zentriert, gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Eine attraktive und tarifgerechte Einzelfrankatur aus der kurzen Portoperiode vom 1.10.1873 bis 30.6.1875 mit nicht häufigem Hufeisenstempel und seltener Destination Portugal, aus der bekannten "Fragoso & Vianna"-Korrespondenz
Provenienz: J.J. Volny (97. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2006)
9 auf 9 Kr. braunorange, farbfrisch und gut geprägt, mit stark versetzter waagerechten Zähnung und nachträglichem Scherenschnitt, mit EKr. “FRANKFURT A.M. 14/9 74 …8N”, oben außerhalb des Markenbilds winzig geschürft, sonst tadellos. Sign. W. Engel BPP
9 auf 9 Kreuzer braun, zwei farbfrische Einzelmarken mit Rahmenstempel “FRANKFURT A.M. HANAUER BAHNH. 8.3.74” als Paar verklebt auf Briefstück in einwandfreier Erhaltung, Fotoattest Sommer BPP (1997)
1872, Preußen-Ra3 „BERLIN POST-EXP. 12. 23.12.72“ auf privater gelber Postvorschuß-Paketbegleitkarte für ein Paket (14 Pfund) mit 7 Thaler 10 Gr. (= 220 Gr.) Postvorschuss nach Roda mit Ankunftsstempel. Vorderseitig mit Blaustifttaxe „p 220/18“ (= 220 Gr. Postvorschuß + 14 Gr. Gewichtsporto + 4 Gr. Procuragebühr), Röteltaxe „1“ (= 1 Gr. Bestellgeld für die Zustellung des Pakets im Ortszustellbezirk ins Haus). Die Gesamtsumme wurde vom Empfänger eingezogen, Tintenvermerk „7 Th. 29 Gr. – incl. Bringerlohn”, ein interessanter Fahrpostbeleg mit Bestellgeld-Gebühr in sehr guter Erhaltung, Fotoattest Brugger BPP
(2009)
1873, Paketbegleit-Briefkuvert mit besserem Hufeisenstempel “CREFELD ** 29.OCTBR.73” (Spalink 6-4) und Blaustift-Taxe “6 ¾” (Groschen) für ein 40 Pfund schweres Paket nach Heinsberg mit Ausgabestempel und rückseitigem Rötelvermerk “2” (Groschen) für das Bestellgeld für das Überbringen eines Paketes über 30 Pfund ohne Wertangabe innerhalb des Ortszustellbereichs einer Postanstalt ins Haus. Pakete über 30 Pfund wurden nur sehr selten zugestellt, die Gebühr wurde hier vom Empfänger eingezogen. Der Umschlag mit Beförderungs- und Altersflecken, eine nicht häufige Gebühren-
1873, Begleit=Adresse zur Fahrpostsendung mit Baden EKr. “OBERKIRCH 24.JAN.” für ein Paket mit 300 g an die Gemeinde Maisach im Landzustellbezirk von Oppenau mit blauem Taxvermerk “7” (Kreuzer) für das Gewichtsporto und Rötel-Taxe “3” (Kreuzer) für das Bestellgeld für das Überbringen eines Paketes ohne Wertangabe innerhalb des Landzustellbereichs einer Postanstalt ins Haus, am linken Rand rau vom Formularbogen gelöst und waagrechte Faltungen, sonst in guter Gesamterhaltung. Am Unterrand Quittungsvermerk “Zehn Kreuzer erhalten, Maisach, 25. Januar 1873. Der Postbote. Huber”
1874, amtliches bayerisches Formular „Noth-Adresse“ für ein Paket (2 kg 47 g) mit Wert 300 Franken = 80 Thaler aus Thal, Schweiz, mit bayerischem Paketzettel „Schweiz via Lindau“ sowie rückseitigem Bayern-EKr. „LINDAU 2.9.“ und preußischem Bahnpost-L3 „LICHTENFELS 3.9. EISENACH“ nach Nordhausen. Vorderseitig mit Blaustifttaxe „10 ¾ “ Gr. für 45 Centimes = 13 Kr. = 3¾ Gr. schweizerisches Porto + 7 Gr. deutsches Porto, die vom Empfänger eingezogen wurden. Das Formular mit Falt- und Altersspuren, ein sehr seltenes Grenzen überschreitendes postalisches Dokument aus der Brustschild-Zeit
1874, EKr. „MAGDEBURG 6.8.74“ auf privater Postvorschuß-Karte mit rotem Auslagenzettel „Magdeburg Post-Amt. Auslagen.“ mit 1 Thaler 27 Gr. (= 57 Gr.) Postvorschuß nach Wernrode bei Wolkramshausen, Blaustifttaxe „pro 57/6“ (= 57 Gr. Postvorschuß + 4 Gr. Kartengebühr + 1 Gr. Procuragebühr + 1 Gr. Portozuschlag für die unfrankierte Sendung), sowie EKr. „LEIPZIG K.P.A. N I. 5.8.74“ auf Postvorschuß-Faltbriefhülle mit violettem Auslagenzettel „Leipzig, P.-A. Nr. 1. Auslagen.“ mit handschriftlicher Nummer „5484“ mit 7 Thaler 22 Ngr. (= 232 Gr.) Postvorschuß nach Altenburg, Blaustifttaxe „232/6“ (= 232 Gr. Postvorschuß + 2 Gr. Briefgebühr + 4 Gr. Procuragebühr). Die Gesamtsumme wurde bei beiden Belegen vom Empfänger eingezogen, leichte Beförderungsspuren, sehr frühe Verwendungen des roten und des violetten Auslagen-Zettels
1874, Sachsen-Ra2 „DRESDEN III. 21.11.74“ und schwarzer L1 „P.B.“ (Partiebrief-Stempel) auf Brief im Ortsverkehr von Dresden mit Tintenvermerk „40.“. Nach der für Ortssendungen in Sachsen bis 31.12.1874 gültigen sächsischen Postordnung vom 1.7.1859 betrug das Ortsporto bei gleichzeitiger Aufgabe von 31 bis 60 Briefen 3 Pfennig pro Stück, war nicht frankierbar, musste bar bezahlt werden und wurde durch den „P.B.“-Stempel dokumentiert. In dieser Form eine sehr seltene Mengenauflieferung, der Umschlag ist links etwas verkürzt, sonst in guter Gesamterhaltung, Fotoattest Krug BPP (2011)
1874, schwarzer Zahlen-Kastenstempel “¼” als Kennzeichnung für eine Mengenauflieferung und handschriftlicher Vermerk "bez." auf Drucksachen-Faltbrief ohne Inhalt mit DKr. "STADTPOST DRESDEN IV. 3.X.74" im Ortsverkehr. Interessanter Brief mit bar bezahltem, moderiertem Porto von ¼ Groschen bei der Aufgabe von mehr als 60 Ortssendungen in guter Gesamterhaltung, in dieser Form sehr selten, Fotoattest Brugger BPP (2011)
1875, Post-Einlieferungsschein zu einer Postanweisung über 14 Mark 29 Pf. mit handschriftlichem Aufgabevermerk „Berlinchen 1.Januar.1875“, dem Ersttag der neuen Währung Pfennige/Mark und der
Briefmarkenausgabe Pfennige/ 2 Mark. Das Formular mit leichten Gebrauchsspuren, in guter Gesamterhaltung
