386th Auction
18–27 September 2025 in Wiesbaden
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Pages
Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit kleinen Wertziffern ohne Überdruck im Format A mit Zufrankatur großer Schild 2 Groschen blau mit Rahmenstempel "HAMBURG-P.V.1. 17.12.74" und Leitvermerk "via St. Petersburg" nach Wiborg, Finnland mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit leichten Gebrauchsspuren, sonst in guter Gesamterhaltung, signiert Sommer BPP
Ganzsachenumschlag 3 Kreuzer ohne Überdruck im Format A mit Zufrankatur 7 Kreuzer blau je mit klarem EKr. "OEHNINGEN 12.2." als eingeschriebener Brief mit schwarzem L1 "Chargé" nach Karlsruhe mit Ausgabestempel. Die farbfrische und gut geprägte Marke ist bis auf zwei kürzere Zähne üblich gezähnt, der Umschlag hat unterhalb der Frankatur einen kleinen gestützten Einriss, ansosnten in einwandfreier Erhaltung. Ein attraktiver Kreuzer-Umschlag mit seltener Zufrankatur aus der "Macklot"-Korrespondenz, Fotoattest Dr. Zill BPP (2024)
Provenienz: 317. Heinrich Köhler-Auktion (2003)
J.J. Volny (97. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2006)
Peter Beutin (150. Dr. Derichs-Auktion, 2017)
Ganzsachen-Streifband 1 Kreuzer privatem Zudruck "DEUTSCHER VEREIN FÜR ÖFFENTLICHE GESUNDHEITSPFLEGE", sauber mit Rahmenstempel "FRANKFURT A.M. P.A. II. 22.8.74" an Professor Friedrich Esmach in Kiel. Das Streifband mit Altersspuren, sonst in guter Gesamterhaltung.
Ganzsachen-Ausschnitt ⅓ Groschen, drei Stück jeweils allseits breitrandig mit weißen Rändern und klarem DKr. "HALLE A/S 13.12." auf Faltbriefhülle bis 15 g nach Rostock mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung (leichte Patina). Eine außergewöhnlich seltene Mehrfachfrankatur mit Ganzsachen-Ausschnitten und sicherlich einer der schönsten Briefe mit Ganzsachen-Ausschnitten überhaupt, Fotoattest Brugger BPP (2003)
Ganzsachenkarte ½ Groschen mit klarem Rahmenstempel "DRESDEN II 7.IX.73" im Wechselverkehr nach Hermannstadt (heute Sibiu), Österreich mit vorderseitigem Ankunftsstempel. Die Karte mit kleinem Eckknitter, sonst in guter Erhaltung, eine seltene Verwendung in das heutige Rumänien
Ganzsachenkarte ½ Groschen mit klarem Oldenburg-DKr. “LASTRUP 6.7.(74)” nach Oldenburg in einwandfreier Erhaltung, recht seltene Nachverwendung
Ganzsachenkarte ½ Groschen mit Rahmenstempel “ZWICKAU I. SACHSEN P.E.No.1 1.1.75” nach Nürnberg mit Ankunftsstempel in guter Gesamterhaltung. Nicht häufige Aufbrauchsverwendung als 5 Pfennig-Karte mit Stempel vom Währungsersttag
Ganzsachenkarte 2 Kreuzer mit glasklarem EKr. “ETTENHEIM 31.12.74” nach Bühl in einwandfreier Erhaltung. Sehr schöne Karte vom LETZTTAG der Gültigkeit der Kreuzer-Ausgaben, Fotoattest Krug BPP (2016)
Provenienz: 54. Auktion Potsdamer Philatelistisches Büro, 2016)
1933, Ganzsachenkarte Luther 10 Pfg., mit Maschinen-Sonderstempel "EISLEBEN 10.11.33", mit langem Text nach London. Leichte Beförderungspuren.
Internationaler Antwortschein: Muster Rom 25 Pfg. im kpl. Vorlagebogen mit 50 Stück, alle mit verschiedenen Länder-Bezeichnungen mit u.a. Ägypten, Costa Rica, Japan, Kreta, Siam, Straits Settlements, und Tunesien. Der Bogen ist mehrfach gefaltet, die einzelnen Scheine sind bis auf kleine Eckbüge durchgehend in guter Erhaltung. Ein außergewöhnlich seltener Bogen und vermutlich einzig bekanntes Exemplar in dieser Art in Privatbesitz
1908, Privat-Anzeigenkartenbrief Germania 5 Pfg. “Chemnitz” (Serie III) mit u.a. Abbildungen “Automobil”, “Geige”, “Auge” und “Globus”, gebraucht mit Rand als Ortsbrief, rückseitig mit zwei Falzresten, in einwandfreier Erhaltung
1926, Karte Adler 5 Pfg. “Badisch-Württembergischer Segelflug-Wettbewerb” kpl. inkl. seltener Variante ohne Bild auf der Rückseite (Auflage angeblich 10 Stück), Bild 01 mit Sonder- und Flugpoststempel, die beiden anderen Karten sind ungebraucht, sehr selten
1921, Kartenheft, mit fünf Privatganzsachen-Karten Postreiter 30 Pfg. mit fünf verschiedenen Zudrucken (B1-5) sowie drei Reklamelöschblättern, ungebraucht, leichte Altersspuren und der Deckel mit ausradierter Bleistiftbeschriftung, sonst in einwandfreier Erhaltung
“AACHEN F. N1 30.9.72” klar in Violett auf Briefkuvert bis 15 g mit Leitvermerk “via England” und rotem L1 “FRANCO” sowie Rötelvermerk “3” (Groschen) nach St. Louis. Der Umschlag mit kleinen Beförderungsspuren im Rand, sonst in guter Gesamterhaltung
"DRESDEN F. N2 21.9.72" in Violett auf Drucksachen-Faltbriefhülle im Ortsverkehr mit schwarzem Tax-Stempel "¼" (Groschen) als Kennzeichnung für eine Mengenauflieferung von mehr als 60 Sendungen. Der Faltbrief mit Beförderungs- und Alterungsspuren im Rand, sonst in guter Gesamterhaltung
"HAMBURG F. N1 3.8.72" in Rot klar auf Briefkuvert mit Leitvermerk "Pr. Vapor via Hamburg" als "Schiffsbrief" direkt mit Privatschiff nach Santos, Brasilien in guter Gesamterhaltung. Rötelvermerk „f4“ (Groschen) für das bar bezahlte Schiffsbrief-Porto nach dem bis 30.6.1875 gültigen Tarif und Rötelvermerk „480“ (Reis) für das brasilianische Porto vom Landungshafen zum Empfänger, das dieser zu bezahlen hatte. Die direkte Versendung von Briefpost per Schiffsbrief nach Brasilien ist sehr selten
"HAMBURG F. N6. 4.11.73" in Rotschwarz (oxidiert) auf Faltbriefhülle mit Leitvermerk "via St. Nazaire" und rotem Handstempel "PP" sowie Röteltaxe "8" (Groschen) für die bar bezahlte Gebühr bis zum Landungshafen und französischen Transitstempel nach Bogota, Kolumbien mit Röteltaxe "10 cs" (Centavos) für das kolumbianische Porto ab Landungshafen bis zum Empfänger, der diese Gebühr bezahlen musste. Die Briefhülle mit etwas stärkeren Alterungsspuren, sonst in guter Gesamterhaltung, seltene Destination Kolumbien
Provenienz: "186. Steltzer-Auktion (1996)
“HAMBURG F. N1 29.11.73” in Rot auf komplettem Faltbrief der 2. Gewichtsstufe bis 30 g mit Leitvermerk “p. Str. via Southampton” und rotem Handstempel “P.P” sowie Rötelvermerk “33 ½” (Groschen, 2x 16 ¾ Groschen) via London mit violettem Tax-Vermerk “2/10” (2 Shilling 10 Pence) für das englische Weiterfranco nach Lima mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung. Sehr schöner Überseebrief mit Destination Peru
“HAMBURG F. N1. 17.12.73” in Rot (oxidiert) auf komplettem Faltbrief mit Leitvermerk “via St. Nazaire por vapor” und rotem Handstempel “PP” sowie Rötelvermerk “8” (Groschen) für das Porto bis zum Anlandungshafen (im Tarif vom 15.5.1872 bis 31.12.1875) nach Tabasco mit schwarzem Tax-Stempel “2” (Reales) für das mexikanische Porto vom Landungshafen bis zum Adressaten, diese Gebühr wurde vom Empfänger eingezogen. Bis auf zwei übliche senkrechte Faltungen in guter Gesamterhaltung, ein schöner Übersee-Brief mit Destination Mexiko
“HAMBURG F. B.P. 19.4.74” in Rot (etwas oxidiert) auf Briefkuvert mit geändertem Leitweg “pr. Steamer viaHamburg” nach Savanilla, Kolumbien mit vorderseitigem Rötel-Vermerk “fr. 3” (Groschen) für das Porto bis zum Landungshafen und Blaustift-Taxe “10ct” (Centavos) für die kolumbianische Gebühr vom Landungshafen zum Adressaten, diese Gebühr wurde vom Empfänger eingezogen. Seltener Brief in guter Gesamterhaltung mit Destination Kolumbien
“HAMBURG F. N2 17.6.74” klar in Rot auf komplettem Drucksachen-Faltbrief der 2. Gewichtsstufe bis 80 g mit rotem Handstempel “PP” und Leitermerk “via Marseille” sowie Rötel-Taxe “2 ½” (Groschen) nach Tientsin in einwandfreier Erhaltung. Das Porto für Drucksachen über 40 bis 80 g betrug bis zum Landungshafen 2 ½ Groschen. Eine außerordentlich seltene Drucksache mit Destination China, bisher ist keine weitere Drucksache der 2. Gewichtsstufe mit Leitweg über Frankreich registriert
“SCHWERIN MECKLB. F. N1 15.1.73” klar in Rot auf komplettem Faltbrief mit rückseitigem Trockensiegel “GROSHEROGL. MECKLENB: JUSTIZ CANZLEY ZU SCHWERIN” und vorderseitigem Rötelvermerk “1” (Groschen) nach Dömitz in einwandfreier Erhaltung
1912, Bork-Brück geschnitten, gestrichenes Paper, Unterrandstück, ungebraucht ohne Gummi, wie verausgabt, oben in der Randlinie etwas berührt, unten waagerechter Bug, eine sehr seltene Marke mit einer Auflage von nur 90 Stück, u.a. sign. H.W. SIEGER
1913, Flugmarke Liegnitz mittelbraun auf orange, sauber mit Flugpoststempel “LIEGNITZ 8.11.13” entwertet, in einwandfreier Erhaltung, sign. Bartels
FRANKFURT: Frankfurter Packetfahrt-Gesellschaft, 1891, Ziffern 10 Pfg. schwarz auf gelb, waagerechtes Paar und Dreierblock mit Blaustiftentwertung und nebengesetztem orangen, zweiteiligen Quittungszettel “SERIE 28” rückseitig auf Paket-Abholschein, einmal senkrecht gefaltet, eine Marke tangierend, sonst in insgesamt sehr guter und attraktiver Erhaltung, sehr selten
FRANKFURT: Frankfurter Packetfahrt-Gesellschaft 1894 Pferdekopf 10 Pfg. rot, mit Stempel “PACKETFAHRT-GESELLSCHAFT 3.OKT.93” zusammen mit beigeklebten orangem Quittungszettel “SERIE 43” rückseitig auf Quittung, einmal waagerecht und senkrecht gefaltet, die Marke nicht berührend, sonst tadellos, dekorativ uns selten
FRANKFURT: Frankfurter Packetfahrt-Gesellschaft 1894 Pferdekopf 10 Pfg. rot, waagerechter Dreier- und Viererstreifen mit Stempel “PACKETFAHRT-GESELLSCHAFT 28.JAN.99” auf Paketkarte nach Auerbach, senkrechter Bug, eine Marke betreffend, sonst tadellos, sehr atttraktiv und selten
FRANKFURT: Frankfurt Privat-Brief- & Circular-Beförderung 1894, Einschreibemarke 10 Pfg. blau auf gelb, farbtypisch mit rundem Rhombenstempel auf R-Brief mit nebengesetztem Stempel “FRANKFURTER PRIVAT- CIRCULAR-1 Pf POST 1.10.94” sowie R-Numeratorstempel, die Marke kleine Druckstelle, sonst tadellos, sehr selten
FRANKFURT: Drucksachen und Circular-Beförderung, 1900 Gutenbergfeier 1-100 M. kpl. gestempelt, 5 M. winzige dünne Stelle, sonst tadellos, sehr selten
1933, Fredericus 25 Pfg. Oberrandreierstreifen auf Luftpostbrief des nicht durchgeführten Schleuderflugs nach Southampton, mit Seepoststempel “BREMEN- NEW YORK -3.5.33” über Köln nach Chemnitz, einwandfrei
1897, Probedrucke mit diagonalem Aufdruck: Krone/Adler 3-50 Pfg., wie immer ohne 25 Pfg., komplette Serie TOGO/KAMERUN, einheitlich mit Zwischenstegansatz oben, farbfrisch und normal gezähnt, sauber ungebraucht bzw. 5 Pfg. bzw. je ein Wert 10 und 50 Pfg. postfrisch, sonst sauber ungebraucht. 3 Pfg. vorderseitig kleine Schürfstellen und winzig angetrennt, sonst in tadelloser und frischer Erhaltung. Es sind nur ganz wenige derartige Zusammendrucke bekannt geworden, alle ohne den 25 Pfg.-Wert; eine der großen Kolonial-Seltenheiten, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2015)
Provenienz: 36. Sekula-Auktion (1931)
1886, “SHANGHAI KDPAg 1.12.86” sehr klar auf Umschlag “Service de Postes” mit rückseitigem Posthorn-Negativ-Dienstsiegel via britischem Postamt Shanghai und Hong-Kong nach Berlin mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit senkrechter Faltung und Beförderungsspuren im Rand, eine recht frühe und seltene Postsache
1891/1900, 2 M. dunkelrotkarmin im senkrechten Paar, die obere Marke mit Plattenfehler V, mit klarem "HANKAU 9/6 00" (Steuer x30) auf Paketkartenausschnitt. Einwandfrei. Signiert Mansfeld und Fotoattest R.F. Steuer BPP (2024)
1901, 2 Mark rötlichkarmin mit Plattenfehler "große Unterbrechung der Guilloche unten links" im waagerechten Paar mit Normalmarke, jeweils mit klarem Einkreisstempel "K.D.FELD-POSTSTATION No. 2 23/5", einwandfrei, seltene Entwertung zur Petschili-Zeit, signiert Drahn und Fotoattest R. Steuer BPP (2010)
1890/1901, 10 Pfg. rot, 20 Pfg. violettultramarin und 50 pfg. rötlichbraun, die Zähnung teils etwas mangelhaft, mit klarem Stempel “TIENTSIN KAISERL. DEUTSCHE POSTAGENTUR 1 / 4 94” auf eingeschriebenem Brief nach Bremen mit rückseitigem Ankunftstempel “BREMEN 29.5.94”, trotz einiger Mängel ein attraktives Stück
1898, Diagonalaufdruck 3 Pfennig hellocker, farbfrisch und sehr gut gezähnt, sauber ungebraucht, tadellos, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2015)
